Retreat für Unternehmer & Führungskräfte

Wenn der Betrieb auch nach Feierabend im Kopf weiterläuft.

Du kannst den Laptop schließen und trotzdem noch beim schwierigen Kundengespräch, bei der nächsten Personalentscheidung oder bei den Zahlen des Monats sein. Diese Reise gibt Dir sieben klar organisierte Tage außerhalb dieses Takts. Sie ist weder Coaching noch Erholungsversprechen, sondern eine persönlich begleitete Woche zwischen Zen-Praxis in Yamanashi und Tokio.

Sonntag bis Samstagfünf reguläre Arbeitstagehöchstens sechs Gästekein Leistungsversprechen

Die Ausgangslage

Ein freier Termin ist noch lange kein freier Kopf.

Verantwortung verschwindet nicht, nur weil eine Abwesenheit im Kalender steht. Ein Mitarbeiter wartet auf Rückmeldung, eine Kennzahl entwickelt sich anders als geplant, zu Hause landet noch eine Nachricht aus dem Betrieb. Damit Du vor Ort nicht gleich die nächste Reiseleitung übernimmst, sind gemeinsame Wege, Unterkünfte und der Tagesrahmen bereits organisiert.

  • Im Alltag endet die Entscheidungskette häufig bei Dir.

    Während der Reise stehen Route, gemeinsame Transfers, Unterkünfte und der zentrale Tagesrahmen fest. Du musst vor Ort weder Fahrpläne vergleichen noch darüber abstimmen, was als Nächstes passiert.

  • Sieben Tage müssen im Unternehmen vertretbar bleiben.

    Das Retreat beginnt am Sonntag und endet am Samstag. Damit liegen fünf reguläre Arbeitstage in der gemeinsamen Woche. Die internationale An- und Abreise bespreche ich frühzeitig mit Dir, damit Du realistisch planen kannst.

  • Komplett unerreichbar zu sein ist nicht für jede Rolle möglich.

    Ich plane ruhige, handyfreie Phasen ein. Falls Du für einen echten Notfall erreichbar bleiben musst, definierst Du vorab mit Deinem Team einen engen Kanal, der die Praxis nicht zum verlängerten Bürotag macht.

  • In einer kleinen Gruppe zählt Vertraulichkeit.

    Höchstens sechs Gäste reisen mit. Noch vor einer verbindlichen Teilnahme erkläre ich Dir, welcher Vertraulichkeitsrahmen vorgesehen ist und was im Umgang miteinander für alle Teilnehmenden gilt.

  • Gesunde Skepsis ist willkommen.

    Ich arbeite weder mit esoterischen Erklärungen noch mit garantierten Wirkungen. Du erfährst konkret, wie gewohnt wird, wer Zazen anleitet, wo körperliche Grenzen liegen und welche Leistungen noch nicht bestätigt sind.

Was Dich vor Ort erwartet

Zen braucht keine Leadership-Folien.

Du sitzt beim Zazen nicht als Geschäftsführer, Bereichsleiterin oder Gründer auf dem Kissen. Vorgesehen ist eine Einführung durch einen Mönch, die die Praxis in ihrem religiösen Zusammenhang belässt. Ich kümmere mich um Reise, Sprache und Gruppe und begleite die Gespräche auf Deutsch. Es gibt keine Kompetenzmodelle und kein Ergebnis, das Du am Samstag präsentieren musst.

01

Du musst nichts vorzeigen

Vielleicht entsteht beim Gehen oder nach dem Zazen eine neue Sicht auf ein Thema. Vielleicht genießt Du einfach einen stillen Vormittag. Beides darf sein; aus der Woche muss kein verwertbares Business-Ergebnis entstehen.

02

Die Grenzen sind klar

Ich bin Gastgeber und Begleiter, kein Therapeut oder Zen-Lehrer. Das Retreat ist keine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Behandlung und ersetzt eine solche Unterstützung nicht.

03

Einfach wohnen, sorgfältig reisen

Im vorgesehenen Shukubō schläfst Du auf einem Futon und teilst die Sanitärbereiche. Der hohe Anspruch liegt in der kleinen Gruppe, der persönlichen Begleitung und einer Organisation, die Dir unterwegs möglichst wenig abverlangt.

Höchstens sechs Gäste

Klein genug, dass niemand in der Gruppe verschwindet.

Mit sechs Gästen können wir uns gemeinsam bewegen, ohne daraus eine anonyme Busreise zu machen. Gleichzeitig bleibt genug Raum, auch einmal allein zu sein. Welche Branchen oder Persönlichkeiten am Ende zusammenkommen, lässt sich nicht versprechen – und gute Gespräche werden nicht erzwungen.

Vorher persönlich sprechenDu kennst mich und den tatsächlichen Rahmen, bevor Du buchst.
Ohne NetzwerkprogrammVisitenkarten, Pitches und Statusrunden bleiben zu Hause.
Zeit für DichFreie Stunden sind ein geplanter Teil der Woche.

Vor dem Vorgespräch

Was Du für Dich ehrlich beantworten solltest.

Eine beeindruckende Berufsbezeichnung macht niemanden passender für diese Reise. Wichtiger ist, ob Du Dich respektvoll auf eine religiöse Praxis, auf andere Menschen und auf eine deutlich schlichtere Unterkunft als ein Businesshotel einlassen kannst.

Du könntest gut in die Gruppe passen

  • Im Beruf trägst Du operative oder unternehmerische Verantwortung.
  • Du möchtest Abstand gewinnen, ohne daraus ein Coachingprojekt zu machen.
  • Ein Futon und ein gemeinschaftliches Bad sind für drei Nächte in Ordnung.
  • Du bist neugierig auf angeleitetes Zazen und begegnest dem Ort mit Respekt.
  • Was andere Gäste erzählen, behandelst Du vertraulich.

Eine andere Reise wäre ehrlicher

  • Du benötigst akut therapeutische oder medizinische Unterstützung.
  • Ein Einzelzimmer oder Hotelservice im Shukubō ist für Dich unverzichtbar.
  • Du möchtest eine intensive, körperlich fordernde Sesshin absolvieren.
  • Im Vordergrund sollen Sightseeing oder geschäftliches Networking stehen.
  • Du erwartest ein garantiertes Ergebnis oder ein Transformationsversprechen.

Bevor Du ins Flugzeug steigst

Die Ruhe in Japan beginnt mit einer guten Übergabe.

Niemand kennt Deine Verantwortung besser als Du. Deshalb werde ich Dir keine pauschale digitale Auszeit auferlegen. Sinnvoll ist ein ehrlicher Plan: Wer darf entscheiden, wann liegt wirklich ein Notfall vor und wie soll Deine Rückkehr aussehen?

1

Entscheidungen übergeben

Lege schriftlich fest, was Deine Vertretung selbst entscheiden darf, bei welchem Betrag oder Risiko sie eskaliert und wer im Zweifel die zweite Ansprechperson ist.

2

Einen Notfallkanal benennen

Eine ausgewählte Person bündelt echte Notfälle. So musst Du nicht vorsorglich den ganzen Tag Postfach, Messenger und interne Kanäle geöffnet lassen.

3

Die Rückkehr freihalten

Wenn es betrieblich möglich ist, beginnt der erste Arbeitstag nicht um acht Uhr mit einer lückenlosen Terminfolge. Ein wenig Puffer erleichtert den Übergang zurück.

Tom Sommer beim Zazen in einer japanischen Tempelumgebung

Warum ich diese Reise begleite

„Ich kenne das Gefühl, im Kopf weiter im Betrieb zu sein.“

Ich betreibe selbst einen Onlinehandel. Mitarbeiterthemen, wirtschaftliche Unsicherheit und die vielen kleinen Entscheidungen eines normalen Arbeitstags sind für mich keine abstrakten Zielgruppenbegriffe. Ich weiß, wie schnell man körperlich längst zu Hause und gedanklich trotzdem noch im Unternehmen ist.

2023 und 2024 lebte ich in Tokio und Yamanashi. Rund um Kōfu nahm ich sonntags früh an Zazenkai in wechselnden Tempeln teil und half zeitweise im Tempelalltag mit. Aus dieser Erfahrung heraus begleite ich die Reise. Die Zen-Praxis soll der vorgesehene Mönch leiten; ich kümmere mich um Organisation, Sprache, Gruppe und Gespräche.

17.–23. Januar 2027

Lies in Ruhe, bevor wir miteinander sprechen.

Datum, Route, Unterkunft und offene Planungspunkte findest Du bereits auf der Website. Das Dossier bringt alles an einem Ort zusammen. Deine Anfrage bleibt unverbindlich und ist noch keine Buchung.